OpenFOAM, Cloud-Computing und Eucalyptus
Die Überarbeitung des alten Propellerprogrammes erscheint mir derzeit eher als notwendiges Übel, zum Einen um den alten Code weiter zu säubern und neue Ansätze einzubauen, zum anderen um das Programm und die damit berechneten Daten leichter mit anderen Anwendungen verbinden zu können. Neben einer Optimierung der berechneten Profile wäre eine CFD-Simulation des laufenden Propellers denkbar (Freifahrts- bzw. Propulsionsversuch), die Aufschluss über das Kavitationsverhalten des Propellers geben könnte, weitere Optimierungen wären somit möglich.
Als CFD-Tool würde hier OpenFOAM ins Spiel kommen, welches als OpenSource-Software jedem Interessierten zur Verfügung steht, und bereits eine Vielzahl an RANSE-Solvern beinhaltet. Dank einer sehr aktiven Community können kleinere Probleme schnell im Dialog über Foren, IRC etc. gelöst werden.
Um die benötigte Rechenpower für die CFD-Rechnungen zu bündeln, werde ich mich parallel auch ein wenig über Eucalyptus schlau machen. Diese Software dient dem Aufbau und Betrieb einer Cloud. Die Software läuft auf Linux und ist kompatibel zur ElasticCloud2 von Amazon, so dass bei Bedarf schnell vom lokalen Eucalyptus-System auf den großen Bruder gewechselt werden kann.
In wie weit ich dies alles umsetzen kann steht noch in den Sternen, aber es juckt kräftig in den Fingern.
